Christentum

Achtung Satire: Alles Nazis – außer Margot

Seit vorgestern fühle ich mich erleuchtet. Endlich weiß ich, der sich seit Anbeginn der AfD mit Identitätsproblemem quält, wo ich hin gehöre und mich einzuordnen habe, denn ich bin des Heils der Offenbarung teilhaftig geworden: Ich bin ein Nazi. Halleluja!

Nicht, weil ich der nationalsozialistischen Ideologie anhängen würde. Die geht mir, offen gestanden, am Arsch vorbei. Auch nicht, weil ich ein überzeugtes Mitglied der AfD bin. Als solches werde ich zwar auch immer wieder gern als Nazi bezeichnet, aber so richtig begründen konnte das dann doch keiner. Das hat mich dann immer ganz traurig gemacht, denn ich bin sensibel. Wirklich. Die Dummheit der Menschen betrübt mich nämlich maßlos.

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Offener Brief an die ev. Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt zum Rücktritt des Presbyteriums

Sehr geehrte Frau Federschmidt,
sehr geehrte ehemalige Mitglieder des Presbyteriums,

in dem Bericht in der Wuppertaler Rundschau vom 8. Februar 2017 begründen (nach Superintendentin Federschmidt) Sie, die zurückgetretenen Presbyter, Ihre Amtsniederlegung damit, dass die Kandidatur Ihres ehemaligen Kollegen Dr. Hartmut Beucker im Widerspruch zum Evangelium in der Tradition der Barmer Theologischen Erklärung stehe.

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Eine Pervertierung des Glaubens

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, hat einmal mehr eine interessante Sichtweise auf die AfD geäußert. So titelt die Wuppertaler Rundschau: “Präses über AfD: Eine Pervertierung des Glaubens” (Link).

Kommt einem diese Inanspruchnahme des Deutungsmonopols nicht bekannt vor? Gab es das nicht schon einmal? Da möchte man wirklich dankbar aufseufzen, daß Inquisition und Ketzerverbrennung heutzutage gottlob außer Mode gekommen sind. Aber immerhin ist Herr Rekowski in dieser Beurteilung mit seinen katholischen Zunftgenossen einer Meinung. Schön, die beiden großen Konfessionen so einig zu sehen.

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Der Kreuzzug der Kirchen gegen Europa

Der Wappenspruch des Erzbischofs von Köln, Kardinal Woelki, lautet: “Nos sumus testes” – “Wir sind Zeugen” (Link, öffnet in neuem Fenster). Und darum wurde auf seine Initiative am Fronleichnamstag ein extra dafür aus Kirchenmitteln angeschafftes Flüchtlingsboot zum Altar umfunktioniert. Lautstark beklagte der fromme Kirchenfürst bei dieser Veranstaltung die auf der Überfahrt nach Europa Ertrunkenen – Christus sei selbst mitten “in diesem Boot, das Menschen, junge und alte, Frauen und Kinder, über das Mittelmeer schleuste” (Link, öffnet in neuem Fenster). Über die Verursacher dieser Massenmigration, ihre Förderer und die verheerenden Auswirkungen auf unser Land und unseren Kontinent, legte Herr Woelki hingegen kein Zeugnis ab. Auffällig auch, dass die verfolgten christlichen Glaubensbrüder und -Schwestern nicht Gegenstand seiner Predigt waren. Sie hatten, bildlich gesprochen, im Boot des Kardinals keinen Platz:

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Deutsche Kirche: Der Weg zum Christentum ohne Christus

Wenn man ehrlich sein will müsste man zugeben: Selten hatten in den letzten Jahren die beiden deutschen Staatskirchen (ich nenne Sie bewusst so, obwohl sie natürlich in diesem Sinne keine sind; warum, wird später deutlich) so viel mediale und auch menschliche Aufmerksamkeit.

Und dabei ist nicht mal ein Deutscher Papst im Vatikan.

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Schnapp-Schuss
Eine geheime Studie des Berliner Senats hat ergeben, daß Berlins Drittklässler nicht schreiben können (Link). Dafür lernen Berlins Erstklässler aber jetzt Türkisch - als Ausgleich, vermutlich... (Link).
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