Weimarer Verhältnisse in Wuppertal – AfD verläßt Veranstaltung unter Polizeischutz

Am gestrigen Abend, dem 02.03.2017, sollte im Design Cafe Swane in der Luisenstraße ein politischer Diskussionsabend stattfinden. Beabsichtigt war, daß interessierte Bürger die Gelegenheit erhalten sollten, mit den Direktkandidaten der verschiedenen Parteien persönlich zu sprechen, um sich so selbst ein Bild über die verschiedenen politischen Positionen machen zu können. Eingeladen waren in diesem Zusammenhang auch die Direktkandidaten des AfD-Kreisverbandes Wuppertal, Peter Knoche, Regine Grimm und Dr. Hartmut Beucker.

Bereits im Vorfeld dokumentierten Vertreter der Linkspartei sowie des linksextremen Spektrums ihr ganz eigenes Verständnis von Demokratie, freier Meinungsäußerung und politischer Kultur: Während die Direktkandidatin der Linkspartei, Petra Mahmoudi, ihre Teilnahme an der Veranstaltung unter Hinweis auf die Anwesenheit der AfD gleich ganz absagte, wurde auf einschlägigen Internetseiten der linksextremen Szene offen dazu aufgerufen, die Diskussion zu verhindern.

Da inzwischen Anschläge auf AfD-Mitglieder deutschlandweit gang und gäbe sind, und auch die AfD Wuppertal damit bereits Bekanntschaft machen durfte, sagte Frau Regine Grimm daraufhin ihre Teilnahme an der Veranstaltung aus Angst um ihre persönliche Sicherheit verständlicherweise ab – eine im Rückblick wahrhaft prophetische Entscheidung. Die Herren Knoche und Beucker hingegen wollten sich die Teilnahme trotz alledem nicht nehmen lassen, und so fanden wir uns gemeinsam mit ihnen zu mehreren weiteren Parteimitgliedern rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung im Cafe Swane ein.

Als der Abend durch die Veranstalterin eröffnet werden sollte stürmte ein wahrer Mob von Angehörigen des linksradikalen Spektrums, die sich zuvor im Raum gesammelt hatten, nach vorne, und reklamierte für sich lautstark das Recht, die Diskussion unter Hinweis auf die “anwesenden Nazis, Rassisten und Faschisten der AfD” zu verhindern. Proteste der Veranstalterin und von Gästen aus dem Publikum, die eine Diskussion wünschten, wurden einfach niedergebrüllt. Ein Mitglied unserer Partei, welches, wie auf öffentlichen Veranstaltungen üblich, Photos machen wollte, wurde von den Linksextremisten sogar körperlich bedrängt, ließ sich jedoch in keiner Weise provozieren, so daß dieser Versuch ins Leere lief. Eine uns flüchtig bekannte Dame, die der im Stadtrat vertretenen Partei Pro Deutschland angehört und offenbar als Beobachterin anwesend war, wurde von einigen der Linksradikalen erkannt mit lauten Geschrei als Nazi-Schlampe und dergleichen mehr beleidigt. Ähnliche Bezeichnungen wurden – wenig überraschend – auch den anwesenden Mitgliedern der AfD zuteil. Die lautstarke, sich ausschließlich auf dumpfe Parolen beschränkende Agitation dieser fanatischen Demokratiegegner verhinderte den Beginn der Veranstaltung von vornherein, was eindeutig auch das Ziel dieser Aktion war. Man fühlte sich zurückversetzt in die Zeit der Weimarer Republik, als politischer Terror an der Tagesordnung war.

Sehr erhellend war übrigens der laut geäußerte Standpunkt eines der Rädelsführer des linken Krawalls: Es gäbe ein Gesetz in Wuppertal, mit solchen Gruppen (wie der AfD) nicht zu diskutieren. Eine andere Teilnehmerin dieses linken Agitationsmobs stand gar auf einem Tisch und forderte lauthals, der AfD den Zugang zum Luisenviertel zu verwehren. Vergessen Sie dies bitte nicht, liebe Wähler, denn dies heißt im Klartext: In unserer Stadt zählen weder unsere Verfassung noch das geltende Recht, sondern es gilt das Gesetz der Straße und des linken Terrors. Dies ist die offene Legitimierung des Faustrechts, bisher unwidersprochen übrigens von unserem Stadtrat, der sich unlängst sogar weigerte, eine Resolution zur Ächtung politisch motivierter Gewalt mitzutragen. Noch Fragen?

Da wir es einerseits als unsere Verantwortung der Veranstalterin gegenüber ansahen, den Abend nicht vollends eskalieren zu lassen, und wir andererseits auch die anwesenden Polizeikräfte nicht über Gebühr strapazieren wollten, entschlossen wir uns nach ca. 60 Minuten, die Veranstaltung zu verlassen, was allerdings nur in Absprache mit der Polizei und unter massivem Polizeischutz möglich war, da wir wegen des auch vor der Gaststätte zusammengerotteten brüllenden Mobs von Linksextremisten ernsthaft um unsere körperliche Unversehrtheit fürchten mussten.

Unser Dank und unsere Hochachtung sei hier besonders der Betreiberin des Design Cafe Swane ausgesprochen, die wahrhaft demokratisches Standvermögen zeigte, indem sie die Veranstaltung trotz der Aufrufe des linken Spektrums nicht absagte. Ebenso danken wir den anwesenden Polizeikräften für ihre Unterstützung, die uns noch ein gutes Stück weit jenseits der Luisenstraße eskortierten, bis sie uns definitiv in Sicherheit wussten..

Allerdings möchten wir uns an dieser Stelle auch ausdrücklich bei der linken Direktkandidatin Petra Mahmoudi bedanken, die zwar ihre Teilnahme abgesagt hatte, trotzdem jedoch anwesend war. Frau Mahmoudi gab sich nämlich plötzlich mit laut erhobener Stimme zu erkennen, solidarisierte sich mit den schreienden Chaoten und machte sich ausdrücklich deren Ziel zu eigen, die Diskussion mit der AfD unbedingt zu verhindern. Wir gehen davon aus, daß dieses lobenswert unverhohlene Bekenntnis von Frau Mahmoudi zur Mißachtung demokratischer Grundwerte so manchem Wähler die Augen öffnen und ihn davon abhalten dürfte, ihr und ihrer Partei seine Stimme zu geben.

Ein ausgesprochen ernüchterndes Verhalten zeigten auch die anwesenden Vertreter der anderen Altparteien: Keiner, nicht ein einziger von ihnen, hatte den Mut und den Anstand, gegen diesen offen zur Schau getragenen linken Terror laut seine Stimme zu erheben und sich für die Werte unserer Demokratie nachdrücklich stark zu machen. Alle sahen schweigend und tatenlos, wenn nicht gar billigend zu, wie selbstermächtigte “Antifaschisten” im Namen ihrer Ideologie den Ungeist der Weimarer Verhältnisse heraufbeschworen und politisch Andersdenkende, zum Teil demokratisch gewählte Mandatsträger, aufs Übelste beleidigten, beschimpften und niederbrüllten. Ausgerechnet jene, die angetreten waren, sich bei den Wählern im Namen der Demokratie um Direktmandate zu bewerben, versagten aufs Kläglichste, als es darum ging, die Zivilcourage, die von ihren Parteien immer gern eingefordert wird, selbst unter Beweis zu stellen. Erinnern Sie sich daran, liebe Leser, wenn Sie im Mai und im September Ihre Stimme abgeben: Das, was hier von den Bewerbern um die Direktmandate geboten wurde, war keine Zivilcourage – das war das erbärmliche Schweigen der Lämmer!

Zivilcourage zeigten an diesem Abend, neben der tapferen Veranstalterin, nur die Mitglieder der AfD, die unter bewusster Inkaufnahme erheblicher persönlicher Risiken gekommen waren, um auch als kleine zahlenmäßige Minderheit gegen einen linksextremen Mob für die Werte der Demokratie einzustehen.

Zeit für Veränderungen – Zeit für die AfD!





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