Rechtsextremismus

Der Inquisitor

Kennen Sie das “Wuppertaler Bündnis gegen Nazis”, liebe Leser? Verantwortlich für dieses Bündnis zeichnet ein gewisser Herr Harald Thomé, der manchem vielleicht aufgrund seiner Tätigkeit für den Verein Tacheles e.V. bekannt ist. Wer sonst noch diesen ominösen Bündnis angehört ist nicht bekannt, da die Webseite diesbezüglich nicht besonders aussagekräftig ist (Link).

Dieser Herr Thomé hat sich also unter anderem dem Kampf gegen Nazis verschrieben. Das ist ehrenwert, allerdings scheint er dazu zu neigen, das Kind mit dem Bade auszuschütten, und so ganz nebenbei auch gern einmal die Aufhebung von Grundrechten für diejenigen zu fordern, deren Meinung mit seiner eigenen nicht übereinstimmt. So fordert er neuerdings beispielsweise ganz unverhohlen, daß die Stadt Wuppertal der AfD keine städtischen Räume mehr vermieten möge (Link).

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Die Spalter

Ein Raunen geht durch den Blätterwald: Laut dem neuesten Bericht zum Stand der Deutschen Einheit dräut angeblich besonders in den neuen Bundesländern ein veritables Rechtsextremismus-Problem, welches Wirtschaft und sozialen Frieden gefährdet (Link; öffnet in neuem Fenster).

Mit anderen Worten: Gerade unsere Brüder und Schwestern in den neuen Bundesländern, die erst 1989 die linke Diktatur in den Orkus der Geschichte geschickt haben, sind also nun angeblich in besonderem Maße dem bösen Reiz des rechten Gedankengutes verfallen. Na sowas! Man sollte doch meinen, dass jemand, der sich vor noch nicht allzu langer Zeit von einem totalitären Regime befreit und die Demokratie erkämpft hat, besonders sensibel gegen radikale Strömungen aller Art sein sollte.

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Wer im Glashaus sitzt

Die Wuppertaler Rundschau berichtet am 14.07.2016: Es gibt Geld aus Düsseldorf (Link, öffnet in neuem Fenster)! Und zwar – nicht unbedingt überraschend – für den Kampf gegen Rechts.

Bis zu 70.000 Euro jährliche Förderung sind möglich. Insgesamt stellt unsere Landesregierung 2,3 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. Man reibt sich die Augen und wundert sich, warum unsere Steuergelder nicht für drängendere Probleme verwendet werden. Möglichkeiten gäbe es reichlich:

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Geld für (fast) alles

Die Landesregierung von NRW plant Geld auszugeben: Heute, am 08.06.2016, stellt sie Ihr Konzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Landtag vor (Link 1, Link 2; öffnen in neuem Fenster). Dies wäre sicher als löbliches Vorhaben anzusehen, wenn die Intention etwas weniger einseitig wäre.

So scheint beispielsweise der nicht minder, wenn nicht sogar stärker grassierende Linksextremismus das Augenmerk unserer Landesregierung nicht auf sich zu ziehen, obwohl es genug Anlass gäbe: Die linksextreme Gewalt gegen Polizisten ist beispielsweise deutlich angestiegen (Link, öffnet in neuem Fenster). Aber wir kämpfen gegen Rechts.

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Schnapp-Schuss
Eine geheime Studie des Berliner Senats hat ergeben, daß Berlins Drittklässler nicht schreiben können (Link). Dafür lernen Berlins Erstklässler aber jetzt Türkisch - als Ausgleich, vermutlich... (Link).
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