Mit uns nicht! (eine Polemik)

Heute morgen, gut einen Tag nach dem Terrorakt in der Würzburger Regionalbahn, titelt die FAZ: “Gauck fordert nach Attentat bessere Integration” (Link, öffnet in neuem Fenster).

Laut dem Bundespräsidenten würden viele Menschen nur zu Terroristen, weil sie aus dem gesellschaftlichen Abseits kommen. Er verlangt deshalb bessere Zukunftsperspektiven – und ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf: “Wir müssen besser verstehen, woher die Krisen im Nahen und Mittleren Osten kommen, aber vor allem, warum einige junge Menschen in unseren europäischen Gesellschaften so empfänglich sind für radikale islamistische Ideen und sich für menschenverachtende Untaten instrumentalisieren lassen.“

Der Tagesspiegel bläst nicht nur in das gleiche Horn, sondern setzt noch eins drauf, und fordert, dass nun Rechtspopulisten nicht bestimmen dürften, worüber nun diskutiert wird (Link, öffnet in neuem Fenster). Der leitende Redakteur, Malte Lehming, sieht zur Integration keine Alternative, denn nun seien “die Geflüchteten hier, sie massenhaft abzuschieben, verbietet allein schon das Recht.”

Nun – normalerweise sind wir Freunde der sachlichen, argumentativen Auseinandersetzung. Allerdings ist einer derartigen Realitätsresistenz mit sachlichen Argumenten nicht mehr beizukommen. Und darum wollen wir heute einmal bewusst und von Herzen polemisch werden:

Wir MÜSSEN gar nichts, Herr Gauck! NICHTS! Uns ist es scheißegal, WARUM jemand empfänglich ist für radikale islamistische Ideen, oder aus welchem psychischen Defizit heraus er mit einer Axt um sich schlägt, Mitmenschen messert, LKWs als Waffe missbraucht oder seine Mitmenschen auf andere Art ins Jenseits zu befördern sucht! Uns ist es vollkommen wurscht, WARUM sich jemand radikalisiert und Menschen umbringt – es reicht völlig, DASS er es tut oder ein potentielles Risiko ist! Wir sind keine Sozialstation, die alle echten oder vermeintlichen Unglücklichen und Traumatisierten dieser Erde therapieren und sozialisieren muss, und genügend eigene untherapierte Straftäter haben wir auch, so dass wir auf Nachschub von außerhalb nicht angewiesen sind! Es interessiert uns auch einen feuchten Dreck, warum männliche Zuwanderer aus bestimmten Kulturkreisen neuerdings immer wieder in Gruppen junge Frauen belästigen oder gar vergewaltigen. Eines ist nämlich sicher: All dies sind keine altehrwürdigen europäischen Traditionen, sondern importierte Folklore – und vor dieser wollen wir unser Land und unsere Familien bewahrt wissen!

Im Gegensatz den weltfremden Darstellungen des Herrn Lehming gibt es selbstverständlich auch Alternativen zur Zwangsintegration aller unkontrolliert ins Land Gekommenen: Erstens MÜSSEN wir gar nicht alle und jeden integrieren, und zweitens kann man die Grenzen zur Abwechslung auch mal dicht machen und alle konsequent ausweisen, die sich illegal im Land aufhalten. Jetzt einfach darauf abzustellen, dass sie alle nun mal hier sind und wir sie integrieren MÜSSTEN ist schlicht grotesk – seit wann gilt in Deutschland die normative Kraft des Faktischen anstelle des Gesetzes? Das wäre nämlich die amtliche Legitimierung des Faustrechtes, und dagegen werden wir uns mit aller Kraft zur Wehr setzen!

Offen gestanden geht es uns auch am Allerwertesten vorbei, ob die Herkunftsstaaten von Straftätern diese wieder aufnehmen oder nicht, ebenso wie es uns nicht im mindesten interessiert, ob die armen Verbrecher dort Menschenrechtsverletzungen zu befürchten haben! Dank der unkontrollierten Merkel-Migration sind Angaben zu Herkunftsländern allzu oft entweder unklar, überhaupt nicht feststellbar, oder schlicht falsch, wie der Fall des Würzburger Attentäters einmal mehr zeigt. Wer zudem durch sein Verhalten UNSERE Menschenrechte mit Füssen tritt, UNSERE Gesetze missachtet und über UNSERE Polizei und Rechtspflege nur lacht, dessen Menschenrechte sind uns vollkommen gleichgültig. Ob man also diese Herrschaften zum Nordpol oder in die Sahara verfrachtet ist uns völlig schnuppe, Hauptsache, sie sind weg. Um ihre Menschenrechte können sie sich dann dort selbst kümmern.

Ach übrigens, Herr Gauck – wir verstehen sehr genau, woher die Krisen im nahen und Mittleren Osten kommen, und wer dafür verantwortlich ist. Ihr diesbezügliches Schweigen sowie Ihre dauernden Bestrebungen, uns die Folgen dieser Brandstifterpolitik schön zu reden, verstehen wir ebenfalls. Und darum möchten wir Ihnen noch einen Zahn ziehen, verehrte Herren: Wenn Sie der Meinung sind, Rechtspopulisten dürften die Diskussion nicht bestimmen, so haben Sie sich gewaltig geschnitten! Wir bestimmen die Diskussion nämlich schon längst – und wissen Sie was? Wir fangen jetzt erst richtig an!

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