Humanität als kulturelle Massenvernichtungswaffe

Wenn Politiker etwas durchsetzen wollen verwenden sie gern das Pronomen „Wir“. Wer genau damit gemeint ist erschließt sich nicht immer – manchmal hat man den Eindruck, sie sprechen im Pluralis Majestatis, ein andermal, und das scheint weit öfter der Fall, schliessen sie sich selbst offenbar nicht mit ein. Sehr schön deutlich wird das bei der klassischen Merkel-Phrase „Wir schaffen das!“ – oder aktuell bei dem Satz des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller (SPD): „Wir können weiter Flüchtlinge aufnehmen“ und „Wir müssen von unserem Wohlstand abgeben“ (Link).

Merken Sie was? Genau – diese Herrschaften meinen im Regelfalle nicht sich selbst, sie meinen UNS, und sie gedenken auch nicht, uns dazu zu befragen. Unser Einverständnis, oder zumindest unser Stillhalten, versucht man dabei durch den Druck eines inzwischen geradezu allgegenwärtigen moralischen Imperativs zu erzwingen: WIR müssen helfen, WIR müssen retten, WIR müssen verhindern, WIR müssen uns solidarisch zeigen – und dergleichen mehr. Das Ideal der Humanität steht übermächtig hinter allem – oder besser gesagt hinter allem, was man durchsetzen will. Und das hat einen guten Grund:

Der Deutsche ist nämlich ein merkwürdiges Gewächs: schnöder Profit, materielle Anreize und dergleichen mehr lassen ihn meist erstaunlich kalt. Gibt man ihm jedoch ein Ideal, an das er glauben kann, so wird er dafür notfalls auch mit Erbsen in den Schuhen wallfahrten gehen – auch, wenn es das falsche Ideal sein sollte. Die Geschichte hat dies immer wieder gezeigt, und man weiß dies ganz genau – und nutzt dies daher gezielt aus. Das immer und überall hochgehaltene Ideal der heutigen Zeit ist die Humanität, die für alles herhalten muß, was politisch durchgesetzt werden soll: es werden tausende in Humanität verpackte Bomben zur „Befreiung“ fremder Staaten geworfen, im Namen der „Solidarität“ Pleitebanken gerettet, und zur „Wahrung der Menschenrechte“ ganz gezielt Millionen Menschen entwurzelt und von einem Kontinent auf den anderen geschleust – ohne Rücksicht auf die Betroffenen auf allen Seiten.

Auf die Zielsetzung derer, die diese Politik vorantreiben, soll in diesem Artikel nicht weiter eingegangen werden – entsprechende Hintergrundinformationen finden Sie hier (Link, Link). Uns soll es an dieser Stelle einzig darum gehen, endlich einmal den Nebel der Moral zu lüften und hinter die allgegenwärtige Maske der Humanität zu schauen, die sich bei näherer Betrachtung nämlich als eine hässliche Fratze entpuppt. Sie glauben dies nicht? Sie meinen immer noch, Europa und vor allem Deutschland müsse im Namen der Humanität die Mühseligen und Beladenen der Welt aufnehmen?

Dann schauen Sie sich einmal um: unser Land verändert sich. Es wird unsicherer, und es wird brutaler: sexuelle Übergriffe häufen sich, Überfälle, Gewalttaten – kurz: „Einzelfälle“ aller Art geschehen an allen Orten und in zunehmender Zahl. Wir erleben den schleichenden Wandel hin zu einer Gesellschaft, in der sich zunehmend Werte, Traditionen und Verhaltensnormen aus Drittweltstaaten ausbreiten. Die Kriminalitätsstatistiken legen ein deutliches Zeugnis ab. Dies ist kein Wunder: läßt man in hellen Scharen Menschen aus archaischen und gewaltaffinen Gesellschaften in ein Land, in dem solche Verhaltensweisen bereits seit Generationen verpönt und aberzogen sind, so ändern sich in der Regel nicht die Neuankömmlinge, sondern es verändert sich das Land. Da helfen weder Humanität noch Menschenrechte, denn es zeigt sich, daß diese Ideale vielen dieser Neuankömmlinge leider herzlich gleichgültig sind. Der verstorbene Journalist und Publizist Peter Scholl-Latour hat es auf den Punkt gebracht: „Wer halb Kalkutta aufnimmt rettet nicht Kalkutta, sondern der wird selbst Kalkutta!“ Die Moral hilft Ihnen da nicht weiter, verlassen Sie sich darauf! Und wissen Sie was: denen, die diese Politik vorantreiben, ist dies nur zu gut bewusst. Die Aushebelung geltenden Rechts in unserem Land zeigt dies in erschreckender Deutlichkeit.

Damit jedoch nicht genug: im Hintergrund ist lange schon ein bestens funktionierendes System am Werk, welches diese Politik der Zerstörung gezielt forciert: von der psychologischen Bearbeitung der Bevölkerung der Aufnahmeländer über Propaganda in den Herkunftsstaaten bis hin zur perfekten Organisation des Transportes – alles läuft wie am Schnürchen, und aus Steuermitteln bezahlt wird es oftmals auch noch (Link, Link). Gesetze spielen dabei keine Rolle, Moral und Menschenrechte sind einzig Mittel zum Zweck – oder haben Sie schon mal gehört, daß die Bewohner der europäischen Aufnahmeländer auch Menschenrechte haben? Zum Beispiel das Menschenrecht auf Heimat und Erhalt ihrer Kultur und gewachsenen Gesellschaftsformen? Nein? Wissen Sie was? Wir auch nicht. Der Zeitgeist fordert Selbstaufgabe im Namen der Nächstenliebe. Die Moral wird als Speerspitze gegen die gewandt, von denen moralisches Verhalten eingefordert wird.

Man muß daher kein Prophet sein, um zu eines klar erkennen: schreitet diese Entwicklung weiter fort, so müssen wir uns um unsere Ideale, den Humanitätsgedanken und die Idee der Menschenrechte – kurz: um die Errungenschaften, für die Europa Jahrhunderte gekämpft und geblutet hat, keine Sorgen mehr machen: es wird sie nicht mehr geben. Die, die zu Hunderttausenden hierher geholt werden, halten meist lieber an ihren Traditionen und Verhaltensnormen fest, selbst wenn sie im krassen Gegensatz zu den unseren stehen. Und denen, die diese Menschen mit allen Mitteln nach Europa holen wollen, sind unsere Ideale offenbar schon lange ein Dorn im Auge: unsere Sozialsysteme, Arbeitnehmerrechte, Meinungsfreiheit, der Demokratiegedanke, die Idee einer Solidargemeinschaft und dergleichen mehr basieren nämlich darauf, und all das ist teuer und lästig und zudem den etablierten Machtpositionen höchst abträglich.

Wer also wirklich möchte, daß unsere humanitären Werte und Ideale auch zukünftig positiv in der Welt wirken und sich verbreiten können, der muß sicherstellen, daß Europa als der Ursprung dieser Ideen erhalten bleibt, sonst werden diese Traditionen ebenfalls verschwinden. Helfen ja, und wo immer möglich – aber vor Ort, und dort, wo man auch bereit ist, Hilfe anzunehmen und an der Änderung der Zustände mitzuwirken, und nicht, indem man diese Zustände nach Europa importiert.

Der größte Akt der Humanität wäre es allerdings, denen, die im Namen von Moral und Menschenrechten immer wieder unermessliches Elend durch Kriege anzetteln bzw. dies unterstützen, endlich das Handwerk zu legen und die Gefolgschaft aufzukündigen. Wir sollten in unserem Land damit anfangen, denn Ideale, die ihren eigenen Erhalt nicht sicherstellen und verteidigen, sind keine Ideale, sondern Dummheit.

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