Demokraten – und solche, die sich dafür halten

Eigentlich hatten wir, wie auch auf unserer Webeseite bekannt gegeben, für den 17.10.15 einen Infostand in Elberfeld geplant. Eigentlich – bis sich dann plötzlich der Staatsschutz bei uns meldete und uns darauf aufmerksam machte, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Übergriffen gegen unseren Stand zu rechnen sei. Und tatsächlich wurden auch wir schnell fündig: Im Internet wurde bereits mobil gemacht – gegen die angeblichen “Rassisten” der AfD:

Zitat:

ACHTUNG! Die Wuppertaler AFD will nach Wuppertal – Elberfeld am Samstag von 10:00 bis 15:00 Uhr Wollen sie ihre Rassistische Müll loswerden! Nach der Pleite bei der Spontandemo mit der AfD-Bundesvorsitzenden Frauke Petry am 4.Oktober in Barmen will die Wuppertaler AfD diesmal einen neuen Versuch in Elberfeld starten. Auf ihrer Internetseite kündigen sie für Samstag (17.Oktober) einen Infostand im Rahmen der “Herbstoffensive 2015” von 10 bis 15 Uhr am Eingang City-Arkaden an. Dort wollen sie ihre rassistische Propaganda und Hetze verbreiten und versuchen damit sich mit dem Thema „Asyl“ weiter zu etablieren.

Die AfD zielt auf die sogenannten „Asylkritiker*innen“ und „besorgten Bürger*innen“, die sich gerne zusammen mit Neonazis zu pogromartigen Zusammenrottungen vor Unterkünften für geflüchtete Menschen wie im sächsischen Heidenau versammeln. Sagt euren Freund*innen und Kolleg*innen Bescheid und kommt am Samstag vor die City-Arkaden!

(Fehler sind im Original)

Es ist traurig zu sehen, wie im Jahr 2015 demokratische Parteien und deren Mitglieder immer wieder bedroht und unter Druck gesetzt werden.

In Wuppertal wurde von Antifaschisten, frei nach dem Motto: “Wer Nazi ist bestimmen wir!”, dazu aufgerufen, eine rechtmäßige demokratische Meinungsäußerung zu stören bzw. zu verhindern, wobei man auch nicht vor der blanken Unwahrheit zurückschreckte, denn niemand kann wirklich ernsthaft behaupten, dass in unseren Positionen und Stellungnahmen auch nur ein Hauch von Rassismus zu finden ist! Aber die Initiatoren dieses Aufrufs stören sich an solchen Sachverhalten vermutlich wenig – sie haben sich wahrscheinlich bis heute nicht die Mühe gemacht, sich mit unseren Positionen auch nur ansatzweise auseinanderzusetzen.

In ganz Deutschland kann man immer häufiger beobachten, wie die Mitglieder der AfD und deren Aktionen gezielt gestört werden. Bestes Beispiel ist dafür auch der Infostand der Frankfurter Parteifreunde, der von “Antifaschisten” gezielt angegriffen und zerstört wurde. Umso schöner ist es zu sehen, dass sich die engagierten Mitglieder der AfD Wuppertal von solchen Extremisten nicht einschüchtern lassen und sich in der Zukunft auch nicht einschüchtern lassen werden!

Wie dem auch sei – wir Wuppertaler hatten einfach keine Lust, uns durch derartige “Antifa-Besuche” von unserer Arbeit abhalten zu lassen, zumal erfahrungsgemäß kein „Höflichkeitsbesuch“ zu erwarten war. Also verlegten wir unseren Stand in Absprache mit der Polizei, der wir an dieser Stelle für die tolle Zusammenarbeit ein herzliches Dankeschön aussprechen möchten, kurzerhand nach Barmen.

Der Zuspruch der Bürger dort war ausgesprochen ermutigend: Wir konnten viele gute und interessante Gespräche führen, jeden Menge Infomaterial an Interessierte verteilen, und auch einige Neuzugänge für unsere Partei werben. Somit war der Infostand trotz der anfänglichen Schwierigkeiten ein voller Erfolg!

Ein besonderes „Schmankerl“ unserer PR-Arbeit müssen wir Ihnen, liebe Leser, aber weitergeben: Es war eine besonders interessante Erfahrung für uns, von einem Herrn lautstark tönend als Nazi beschimpft zu werden, der auch noch meinte, dass wir alle ins KZ gehörten. Somit war denn auch sofort geklärt, wer das wirklich faschistische Gedankengut vertrat und dies lauthals postulierte.

Von dieser einen Ausnahme abgesehen, kann, wie bereits geschrieben, von einem ausgesprochen erfreulichen und erfolgreichen Tag für unsere Partei gesprochen werden. Der wackeren “Antifa” hingegen wünschen wir von Herzen, dass sie sich in Elberfeld keine kalten Füße geholt haben, während sie vergeblich auf uns warten mussten. Wenn diese Menschen allerdings ruhig und sachlich mit uns diskutieren möchten, dann dürfen sie gerne zu unserem Stammtisch kommen und mit uns einen vernünftigen Dialog führen.

Eines jedoch möchten wir in aller Deutlichkeit denen sagen, die nur ihre eigene „freie Meinungsäußerung“ zulassen wollen: Wir lassen uns nicht an der Wahrnehmung unserer demokratischen Grundrechte hindern! Von niemandem! Erst recht nicht von selbsternannten Tugendwächtern, die sich das Recht anmaßen, die demokratischen Rechte anderer unter dem Deckmantel der “Rettung der Demokratie” außer Kraft zu setzen.

Zum Schluss möchten wir unseren Mitgliedern noch eine Sache sagen: Lassen Sie sich von Extremisten, die versuchen, unsere Infostände zu stören, nicht einschüchtern! Als Alternative für Deutschland verurteilen wir jede Art von Extremismus! Es wird auch weiterhin unser Anspruch sein, sich trotz mancher Schwierigkeiten, für unsere demokratischen und freiheitlichen Positionen zu engagieren. Wir rufen Sie daher auf, dies mit nachhaltigem Engagement weiterhin zu tun!

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